Smart Living: Moderne Konzepte für Flexibilität und Nachhaltigkeit

Leben in Smart Cities, den Städten der Zukunft – Visionäre sehen sie als die Chance, das Leben in Städten sicherer, komfortabler und effizienter zu gestalten. Aber wie verändert das konkret einzelne Lebensbereiche? Und was genau kann uns smart Living bieten? Während manches bisher nur als Idee im Raum schwebt, ist der Großteil der Innovationen rund um smart Living bereits Realität und gewinnt 2020 hinsichtlich der weltweiten Pandemie weiter an Bedeutung. Intelligente Technologien um smart Living eröffnen einen Markt mit großem Zukunftspotenzial, der laut aktuellen Schätzungen im kommenden Jahr ein Marktvolumen von 4,14 Milliarden Euro erreichen wird (Statista, 2017). 

Smart Living, wozu?

Immer mehr Menschen leben und arbeiten in Städten, sodass diese stetig wachsen und einer zunehmend größeren Zahl von Personen Raum und Lebensqualität bieten müssen. Mehr Verkehr, Emissionen und ein wachsender Energiebedarf sind die Folge. Smart Cities stehen für Nachhaltigkeit, mehr Energieeffizienz, Flexibilität und intelligent vernetzte Services. Smart Living umfasst sowohl das Leben im eigenen Zuhause, aber auch die Anbindung von Individuen an digitale Innovationen in der Freizeit. Das Ziel ist es, Wohnraum für Individuen zu schaffen, der keine Wünsche offenlässt. Wohnen soll neue Standards setzen, sicherer, bequemer, energieeffizienter und auch kostensparender werden. Smart-Living-Anwendungen sollen außerdem den Zugang zu kulturellen und sportlichen Angeboten unabhängig vom eigentlichen Standort gewährleisten und so zu einer räumlichen Entkoppelung von Angeboten beitragen. Immer und überall alles im Blick haben und sich um einen gesicherten Zugang keine Sorgen machen müssen, das ist die Philosophie, die hinter Smart Living steckt. 

Smart Living Konzepte schaffen mehr Komfort und Sorglosigkeit

Smarte Technologien im Eigenheim können so einiges und unterstützen die Eigentümer bei “lästigen” Tätigkeiten im Alltag. Über Smart Devices erhalten User die volle Kontrolle über Türschlösser, Heizung, Herd, Licht uvm., die sich über das Gerät aus der Ferne steuern lassen. Kommunikation heißt das Zauberwort, das gemeinsam mit einer benutzerfreundlichen Bedienung ein sorgloses und kostensparendes Leben für den Endverbraucher möglich macht. So schaltet sich bspw. das Licht in der Wohnung bei Betreten und Verlassen von selbst an und aus, oder agiert selbstständig in Kommunikation mit dem persönlichen Terminkalender des Bewohners. Intelligente Stromzähler, sogenannte “Smart Meter” sorgen für ein genaues Monitoring der Strompreise, sodass stromintensive Geräte wie Waschmaschinen oder Trockner nur dann laufen, wenn der Strom gerade günstig ist. Smart Metering lässt sich außerdem mit der eigenen Solaranlage verknüpfen, falls vorhanden. Solche Energiesysteme optimieren den Energieverbrauch und sparen so effektiv Kosten für die Bewohner der smart Living Einrichtung. Auch der Kühlschrank, der per Kamera sieht, ob Lebensmittel nachgekauft werden müssen, ist längst keine Zukunftsvision mehr. Häufig verzehrte Lebensmittel werden einfach auf die Einkaufsliste gesetzt und nachbestellt. Der Verbraucher spart so einiges an Aufwand und Zeit ein. Bewohner, die in einem smart Home leben und ein intelligentes Türschloss eingebaut haben, müssen sich nie wieder darum sorgen sich selbst auszusperren, oder schwer beladen nach dem Schlüssel ganz unten in der Tasche zu kramen. Konzepte und Technologien gibt es Zahlreiche, die Möglichkeiten zur Vernetzung und Kommunikation der Systeme miteinander und mit dem User sind beinahe unbegrenzt.

Unfall- und Einbruchsprävention in Smart Homes

Bei Smart Living kommt unvermeidlich der Gedanke an eine junge, technikaffine Zielgruppe auf, die Technologien nutzt, um das Leben flexibel und komfortabel zu gestalten. Dabei ist ein smart Home viel mehr als eine Spielerei des Fortschritts. Smart Living bietet außerdem ein zuverlässiges Unfallmanagement und Schutz vor Einbrüchen. Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen profitieren von intelligenten Anwendungen, die gefährliche Situationen sicher erkennen und bei einem Unfall eigenständig den Notruf verständigen. Smart Homes sind somit nicht nur gute Unfall-Präventive, sie können ggf. sogar Leben retten. Integrierte Kameras und Sensoren sind zudem in der Lage unerwünschtes Eindringen in die Wohnung schon beim Versuch zu erkennen. Reaktionen der Anti-Einbruchsysteme reichen vom Einschalten des Lichts, übers Wecken der Hausbewohner bis hin zur automatischen Verriegelung und tätigen des Polizeirufs. Aufzeichnungen des Geschehens helfen dann dabei Täter zu identifizieren. Insbesondere alleinlebende Personen, oder Bewohner, die viel unterwegs sind, werden so aktiv dagegen geschützt Opfer eines Einbruchs zu werden.

Smart Living im öffentlichen Raum

Neben dem Komfort, den smarte Wohnräume privat bieten, hat das Konzept auch einiges für den öffentlichen Raum in petto. Smart Cities wollen nicht nur im Eigenheim attraktive Anreize setzen, auch in Sachen Tourismus, Kultur und Sport bieten smarte Systeme den Usern ein innovatives und vielfältiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot. Die Ausgestaltung der Innenstädte mit flächendeckendem WLAN und ortsunabhängigen kulturellem Storytelling macht Städte für Touristen und Einwohner gleichermaßen attraktiv. In Hamburg genießen Besucher des Domplatzes bspw. einen Ausflug in die Geschichte mit allen Sinnen. Das im Rahmen des Projekts “SmartSquare” entstandene Zusammenspiel von Digital Signage, Augmented und Virtual Reality, Soundscaping und Chatbots machen die Stadt auf eine neue Art erlebbar. So lassen sich historische Artefakte explorativ entdecken. Kulturelles Storytelling betreibt auch das virtuelle Konzerthaus Berlin: Digitale Ausstellungen und innovative Vermittlungskonzepte klassischer Musik im digitalen Raum, dafür steht die Digitalstrategie des Konzerthauses. Ideen wie das virtuelle Quartett, das über Karten der Saisonbroschüre mit der zugehörigen App “Konzerthaus plus” zum Leben erweckt wird bieten den Berlinern Kulturvermittlung in der Öffentlichkeit. Mit Strategien wie diesen werden Kultur und Tourismus zunehmend in den öffentlichen Raum verlagert und so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Spiel und Sport durch die digitale Brille

Auch Spiel und Sport werden zunehmend von smarten Konzepten erobert und revolutioniert. Innovative Ideen gehen dabei weit hinaus über Sport Apps auf dem Handy und Livestreams aus dem Fitnessstudio. Eine der revolutionären Ideen ist das Konzept des smart Stadium. Fußballstadien werden in ein neues Licht gerückt und sollen auch Faktoren wie Nachhaltigkeit einbeziehen. Denkbar wäre bspw. die Übertragung von Auswärtsspielen mithilfe von Hologrammen ins Heimstadion. Fans könnten so aus der eigenen Arena live mitfiebern. Plastikstühle könnten dann künftig ersetzt werden durch bequemere Sessel, ausgestattet mit Touchscreens, von denen für Stadionbesucher Informationen rund ums Spiel abrufbar wären. 

Der zukunftsträchtige Markt rund um smart Living bietet ein großes Potenzial für die Entwicklung neuartiger Anwendungen. Sie sind auf der Suche nach einem Partner, der innovative Projekte und Ideen mit Ihnen verwirklicht? Unsere Entwickler, Designer und Marketingstrategen freuen sich darauf, gemeinsam mit Ihnen einen Schritt in Richtung Smart City zu gehen. Schreiben Sie uns und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.