Smartes Parkraummanagement

Kilometerlange Staus, rot blinkende ,,Belegt’’- Hinweise auf traditionellen Parkleitsystemen, eine Menge Lärm, giftige Abgase und Feinstaub. Staus kosten uns nicht nur Zeit und Nerven, sondern belasten unsere Gesundheit und Umwelt. 

Urbanen Verkehrsprobleme nehmen zu. Eine zentrale Herausforderung ist dabei das Parkraummanagement. Doch das Verkehrsaufkommen und der Parkplatzmangel lassen sich nicht einfach mit dem weiteren Ausbau der Infrastruktur und neuen Parkhäusern überwinden. Dazu stehen schlicht nicht die benötigten Flächen zur Verfügung und auf vor dem Hintergrund zunehmender Flächenversiegelung müssen Alternativen her. Für viele Städte sind die einfachste Lösung eine Konzentration auf den ÖPNV oder innerstädtische Fahrverbote. 

Doch die Digitalisierung bietet weitere smartere Lösungen. Mit einem plattformbasierten Parkraummanagement lässt sich der Parksuchverkehr reduzieren und Verkehrsflüsse optimieren. Per App können freie Parkplätze eingesehen, reserviert und bezahlt werden. Durch eine Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern lässt sich im Anschluss bestenfalls aus einer Vielzahl an Mobility-Services wählen, um die letzten Meilen zu bestreiten. 

Für Anwohner*innen bietet sich Shared-Space-Konzepte an mit denen sie anderen Fahrer*innen bei Abwesenheit gegen Entgelt ihren Parkplatz zur Verfügung stellen können. Doch auch für Falschparker gibt es passende digitale Lösungen. 

In jedem Fall bildet das smarte Parkraummanagement einen entscheidenden Baustein eines integrierten Mobilitätskonzepts smarter Städte.

Ziele: 

  • Parkplatzsuche vereinfachen
  • Weniger Stau und Zeitverlust
  • Emissionen und Lärm reduzieren
  • Verkehrsraum effizient teilen 
  • Falschparker*innen erfassen 
  • Gesteigerte Lebensqualität

Ideen und Ansätze

Mobility-Hubs

Vom Auto, zum Hub, in die Bahn, auf das Bike – so oder so ähnlich könnte unser Weg in die Stadt aussehen. Denn smarter Stadtverkehr ist intermodal.

Das bedeutet, dass in der urbanen Mobilität unterschiedlichste Verkehrsmittel zum Einsatz kommen. Ziel dieser intermodalen Mobilität ist es, den Individualverkehr mit Autos in Innenstädten zu vermindern. Traditionell war unser Zielort das Parkhaus, das uns möglichst zentral den Zugang zur Fußgängerzone gewährte. Smarte Vernetzung und urbaner Umweltschutz finden in diesen Konzepten jedoch keinen Platz. 

 Heute ermöglichen Mobility-Hubs das Abstellen von Individualverkehrsmitteln wie Autos und den komfortablen Umstieg ohne Zeitverlust auf Leihfahrzeuge wie Fahrräder, E-Roller und E-Scooter sowie den öffentlichen Nahverkehr. Auf diese Weise bleiben unsere Innenstädte weitgehend auto-, lärm- und emissionsfrei. 

 Mobility-Hubs am Innenstadtrand bilden Knotenpunkte, die verschiedene Mobilitätslösungen und -dienstleistungen zusammenbringen und aufeinander abstimmen, um den Menschen eine flexible, komfortable, schnelle und nachhaltige Mobilität zu ermöglichen. 

Wie funktioniert's?

handshake

Matchmaking

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