Prävention

Wie viel habe ich mich heute bewegt, habe ich genug getrunken und wie war meine durchschnittliche Herzfrequenz? Das Bewusstsein für die Bedeutsamkeit der eigenen Gesundheit steigt in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen setzen sich daher aktiv für ihre Prävention ein und greifen dabei nicht zuletzt durch den technologischen Fortschritt auf digitale Unterstützer wie Apps und Smart Wearables zurück. Doch auch in der Ärzteschaft etablieren sich digitale Tools zur Unterstützung der Prävention von Patienten und Patientinnen. 

Weg von der passiven Gesundheitsvorsorge zu einem aktiven Gesundheitsverhalten – das ist der Trend in unserer Gesellschaft. Um den Überblick über die eigene Gesundheit zu behalten, können in sogenannten Health- oder auch Medical-Apps Informationen gesammelt und eingesehen werden. Damit unsere Daten, die wir täglich über Wearables tracken, genutzt werden können, müssen sie gebündelt und mit weiteren Daten aus unserer Gesundheitsakte wie Untersuchungsbefunden, eingenommenen Medikamenten und wahrgenommenen Gesundheitsdienstleistungen abgeglichen werden. 

Auf diese Weise haben wir als Patienten und Patientinnen die volle Transparenz, während wir gleichermaßen die Diagnose durch die Ärzteschaft unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsexperten und -expertinnen erleichtern. Denn in Form von Telemonitoring können Video-Sprechstunde durch die Messung aus der Distanz unterstützt werden und die gesammelten Daten können zusätzlich von einer künstlichen Intelligenz beurteilt und abgeglichen werden, womit eine präzise Diagnose unterstützt werden kann. 

Konzepte zur Prävention im privaten Wohnbereich wie Ambient Assisted Living machen sich in ähnlicher Weise technologische Mittel zunutze, indem sie Technologien wie Sensorik in Wohnumgebungen integrieren, um gesundheitsgefährdende Situationen wie Stürze erkennen und automatisch Hilfe rufen zu können. Doch das Spektrum digitaler Technologien zur Prävention ist noch viel umfangreicher und reicht bis zu einem integrierten Sprachassistenten, der an die Medikamenteneinnahme oder die ausreichende Flüssigkeitszufuhr erinnert.

Digitale Technologien bieten die Möglichkeit, die gesundheitliche Förderung und Prävention spielerisch zu gestalten. Indem niedrigschwellige und intuitive Angebote wie Apps und Plattformen Gamification-Elemente wie das Setzen von Wochenzielen und das Bestreiten von Challenge einsetzen, lassen sich gesundheitsbezogene Botschaften dem Unterhaltungswert unterordnen und mehr Menschen zur aktiven Prävention dazu gewinnen.

Ziele: 

  • Gesundheitliche Prävention durch Ausstattung der Wohnumgebung mit digitalen Technologien unterstützen 
  • Telemedizin durch Telemonitoring ergänzen 
  • Nutzung aktiv gewonnener Gesundheitsparameter zur Unterstützung der Prävention, Diagnose und Rehabilitation
  • Unterstützung des Personals und der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsexperten und -expertinnen durch die Zusammenführung von Gesundheitsinformationen
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