Energie und Umwelt

Herausforderungen

Urbaner Umweltschutz wird smart – Technik und Umweltschutz Hand in Hand 

Es herrscht dicke Luft in unseren Städten. Die schädlichen Emissionen sind in Ballungsräumen besonders hoch. Dichte Bebauung, wenig Grünflächen, viel Verkehrsaufkommen, immenser Energiebedarf und ein enormes Abfallaufkommen. Urbaner Umwelt- und Klimaschutz steht vor großen Herausforderungen und gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung. Denn besonders dort, wo Wege kurz sind, Menschen kompakt wohnen und wo flexibles Sharing besser als Besitzen ist, steckt großen Potenzial, um neue, nachhaltige Lösung zu schaffen. 

Smarte Städte erkennen eben dieses Potenzial und nutzen die Mittel innovativer Technologien, um das Stadtleben möglichst effizient zu gestalten und um die Konnektivität zu fördern. So werden alltägliche Vorgänge optimiert und gleichzeitig die urbane Lebensqualität gesteigert. 

Neben dem ressourcenschonenden Planen und Bauen von klimaneutralen Gebäuden und der Entsiegelung für mehr Grünflächen kann auch die Digitalisierung einen großen Beitrag zu einem nachhaltigen, urbanen Leben beitragen. 

Während der verstärkte Einsatz von Videokonferenzen indirekt dazu beiträgt, dass das Verkehrsaufkommen und die damit einhergehenden CO2-Emissionen reduziert werden, kann die Umstellung auf größtenteils elektrische sowie selbstfahrende Fahrzeuge im ÖPNV und Individualverkehr sehr direkt das Ausmaß der Emissionen reduzieren. 

Möglich ist außerdem der Einsatz intelligenter Straßenbeleuchtung. Eine smarte und energieeffiziente Beleuchtung spendet nur Licht, wenn jemand tatsächlich vorbeikommt. Eingebaute Sensorik in Laternen kann darüber hinaus Lärm, Verkehrsfluss, Temperatur und Luftverschmutzung messen. Mit der Auswertung dieser Daten können Ampelphasen angepasst werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und umweltbelastende Staus zu vermeiden. Gleichsam kann Sensorik für ein effizientes Abfall- und Abwassermanagement genutzt werden, sodass Container nur dann geleert werden, wenn sie wirklich voll sind. Dank der Digitalisierung sind BewohnerInnen nicht mehr nur Energieverbraucher, sondern ebenso Produzenten. Doch auch die Energienutzung wird maßgeblich von der Digitalisierung verändert. Mit intelligenten Stromnetzen, die Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch kombinieren, kann der Verbrauch und der Bedarf exakt abgestimmt werden, um Schwankungen, beispielsweise durch den Einsatz erneuerbarer Energien auszugleichen. Die Synergien aus Umweltschutz und Digitalisierung sind immens und können uns dabei helfen, die Zukunft nachhaltig und smarter zu machen.

Ziele

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Gesteigerte Lebensqualität

Bürgerbeteiligung

Luft- und Lärmoptimierung

Energie und Umwelt

Schonen der Ressourcen

Ideen und Ansätze

Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen

Energieeffiziente Gebäude

Emissionsfreie Energieerzeugung

Mehr erneuerbare Energien für Haushalte

Mehr Grünflächen in der Stadt

Intelligente Infrastruktur

Einsatz elektrischer Fahrzeuge im ÖPNV

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausbauen

Biodiversität in Innenstädten erhalten

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