Digitalisierung im urbanen Raum – Köln macht vor wie es geht

Digitalisierung im urbanen Raum – Köln macht vor wie es geht

Als viertgrößte Stadt Deutschlands sieht Köln sich vor besonders große Herausforderungen gestellt. Die große Bürgerzahl der Stadt erfordert regelmäßig strategische Maßnahmen um Bürgerservices, aber auch Bildungszweige und Organisationsmanagement modern und agil zu halten.

Das Management von Digitalisierungsprojekten zugunsten von Regierung, Beamten und Bürgern ist in Köln vorzeigbar. Denn in Sachen digitale Transformation spielt die Stadt im Spitzenbereich mit.

Köln punktet im Wettbewerb mit Kommunen

Köln ist eine der digitalsten Städte Deutschlands. Bereits 2015 kürte PricewaterhouseCoopers mit einer Studie die Stadt zur “Digitalen Hauptstadt”. Einen weiteren Erfolg feierte die Kommune in Nordrhein-Westfalen 2018 im Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Laut dem IW Regional-Ranking des wirtschaftlichen Erfolgs und des Digitalisierungsfortschritts lag Köln mit 138% des Digital-Index weit über dem Durchschnitt der deutschen Großstädte.

Dass die Stadt Köln auch Hamburg, Stuttgart, München und Berlin hinter sich zurückließ, ist laut IW auch auf die große digitale Affinität von Kölner Unternehmen, wie Startups, zurückzuführen. Diese machen in der Stadt einen Großteil der Medienunternehmen aus und leisten als Digitalisierungsmacher ihren Teil, die digitale Transformation voranzutreiben.

Auch kommunale Maßnahmen wie der Ausbau des Glasfasernetzes haben zu der guten Platzierung Kölns im Gesamtranking beigetragen. Während in Berlin Haushalte und Unternehmen zu gerade einmal 0,85% mit Glasfasernetzen versorgt waren, waren es in Köln 2018 bereits 70%. Dass die Stadt Köln wichtige Schwerpunkte auf eine zeitgemäße Digitalisierungspolitik legt, prämierte auch der deutsche Bund. 2017 wählte das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) in Zusammenarbeit mit dem deutschen Städtetag, dem deutschen Landkreistag und dem deutschen Städte- und Gemeindebund die Stadt Köln zu einer von neun Modellkommunen für Open Government in Deutschland. 

Das bringt die Zukunft

Der Vorreiter in Sachen Digitalisierung will noch mehr tun, um Bürgerdienste in Zukunft noch einfacher und unbürokratisch zugänglich zu machen. 2020 und in den Folgejahren sollen noch mehr Prozesse durch smarte Technologien unterstützt werden.

Als Verwaltung müssen wir besser, flexibler, schneller und bürgernäher werden. Zudem benötigen wir kurze Entscheidungswege und schnellere Reaktionszeiten, um auf die beschleunigte Welt in angemessener Zeit reagieren zu können. Die Digitalisierung ist eine große Chance.” (Oberbürgermeisterin Henriette Reke 2018 bei der Veranstaltung “Köln Digital”)

Die Verbesserung der Verwaltungssysteme ist für sie ein wichtiger Teil des Kölner Digitalisierungsprogramms 2019-2022. Daher forciert die Stadt besonders die Weiterentwicklung des Ratsinformationssystems zum interaktiven Serviceportal. Aber auch Dienstleistungen im sozialen Bereich rücken stärker in den Fokus. So bspw. der Aufbau einer digitalen, anonymen Online-Beratung für Jugendliche in Problemlagen.

Dienstleistungen mit praxisorientiertem Schwerpunkt stehen ebenfalls auf der Agenda. So bspw. der Ausbau des Baustellenmanagements im Stadtwerkekonzern und die Online-Gewerbeanmeldungen. In Zukunft sollen außerdem Grundstücksinformationen online eingeholt werden können und Bauakten digital zur Verfügung gestellt werden, um Baugenehmigungsprozesse weiter zu beschleunigen.

Köln ist das beste Beispiel dafür, wie Kommunen Initiative ergreifen, effektiv digitale Strategien und Technologien für sich zu nutzen. Die Möglichkeiten, beginnend bei agilen Bürgerservices und Bauprojekten, moderner Stadtplanung und digitaler Archivierung sind endlos. Seien auch Sie Teil der digitalen Bewegung und schaffen Sie für Ihre Kommune neue Chancen, zu wachsen. Seien sie mit uns der Zukunft einen Schritt voraus und entdecken Sie das Potenzial einer digital Community. Schreiben Sie uns und lernen Sie uns und unsere Ideen in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen.