Dem Erfolg unter die Arme greifen: Mit Innovation as a Service

95 Prozent aller Innovationen der technologieorientierten Unternehmen scheitern. Und gerade einmal die Hälfte der Ideen, die es bis zur Markteinführung schaffen, werden zum Erfolg. Das ergaben Studien des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) der Ruhr-Universität Bochum und vom Bundesforschungsministerium geförderte empirische Projekte („FuE-Management: Mehr aus knappen Innovationsressourcen machen“). Die Gründe für ausbleibenden Erfolg können vielfältig sein. Wenn die Ursache unklar ist oder aber schlichtweg die Kapazitäten für eine eingehende Analyse fehlen, ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen. Innovation as a Service bietet dann gute Lösungsansätze, die Unternehmen beim Ausbau ihrer Innovationskraft unterstützen.

Das Wichtigste in Kürze

Manchen Unternehmen fehlt die eine zündende Idee. Anderen fehlt wiederum die richtige Strategie zur Umsetzung ihrer Idee. Externe DienstleisterInnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in Sachen Innovation unter die Arme zu greifen. Mit umfangreichen Branchenkenntnissen, methodischer Expertise und Netzwerkzugängen bieten sie Innovation ,,as a Service” an. Sie helfen Unternehmen von der Marktanalyse über die Umsetzung bis zur Markteinführung und langfristigen Nachsorge und unterstützen damit die Innovationsaktivitäten effizient, schnell und nachhaltig. 

Was ist Innovation as a Service?

Innovation as a Service, kurz IAAS, beschreibt die Leistungen externer Dienstleister für Unternehmen. Wie der Name schon sagt, steht im Fokus der Serviceleistung die Innovationskraft eines Unternehmens. Ziel ist es, durch gezielte Problemanalysen herauszufinden, wie ein Unternehmen noch innovativer handeln kann. Innovation as a Service erleichtert Unternehmen den Zugriff auf marktorientierte Innovationen und kann diesen beschleunigen. Kurzum gesagt, Dienstleistungen oder Produkte werden fit für den Markt gemacht. Der Business Innovation Service ist dabei ein “on-going Service”. D. h., KundInnen werden über den gesamten Prozess hinweg betreut.

Gezieltes Innovationsmanagement mit Innovation as a Service

Innovation as a Service passt sich in seinem Innovationsmanagement den Bedürfnissen von KundInnen an, je nachdem, an welcher Stelle der Schuh drückt. Der Startpunkt kann bei einem bereits existierenden Produkt oder einer Dienstleistung liegen. Eventuell wird aber auch nach neuen Produkt-Nischen gesucht, die das Potenzial des Unternehmens besser ausnutzen. Um gemeinsam disruptive Innovationen entwickeln zu können, ist zuerst eine genaue Analyse des Unternehmens und der internen Prozesse notwendig. In diesem ersten Part treten die ExpertInnen in engen Kontakt mit den MitarbeiterInnen, ProjektleiterInnen und EntwicklerInnen, um sie aus ihrem gewohnten Kontext zu holen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Sind die unternehmensspezifischen Potenzialanalysen abgeschlossen, steht an nächster Stelle eine genaue Evaluation des Markts, der bedient werden soll. Untersucht werden die aktuellen Trends und Entwicklungen. Dazu gehören ebenso Kostenvoranschläge, Entwicklungspläne und Technologie-Evaluationen. Die ExpertInnen sind so in der Lage, eine Art Phantombild des idealen Produkts zu erstellen und dessen Bedingungen auszumachen. Die Lösungsvorschläge werden anschließend mit den MitarbeiterInnen diskutiert. Das so erarbeitete Innovation framework schafft einen genauen Überblick über die internen und externen Bedingungen und unterstützt so die Beschleunigung der Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse. Anschließend leiten die IAAS-BeraterInnen die notwendigen Schritte für die Prozessbeschleunigung ein, sodass zügig an die Ausarbeitung eines Prototyps oder eines Minimum Viable Products (MVP) gegangen werden kann. Zu guter Letzt begleiten die Berater ihre Kunden auch durch die verschiedenen Marketing-Aspekte, um einen bestmöglichen Vermarktungserfolg zu garantieren. Beliebte Methoden sind, die häufig in der Organisation zum Einsatz kommen sind bspw. business model canvas oder design thinking. Mit den kreativen und dennoch strukturierten Ansätze unterstützen sie die Innovationskultur des Unternehmens und regen die kreativen Köpfe zu neuer Produktinnovation an.

Innovation as a Service in 5 Schritten

  1. Unternehmensanalyse
    Was ist relevant für das Unternehmen? Welche Möglichkeiten und Barrieren gibt es? Wie laufen interne Prozesse ab? Wie gestaltet sich die Unternehmenskultur?
  2. Marktanalyse
    Welche Markttrends gibt es im entsprechenden Bereich? Wie und wo kann das Unternehmen einsteigen und die Trends für sich nutzen? Welche konkreten Lösungsmöglichkeiten lässt der Markt aktuell zu?
  3. Beschleunigung und Prototyping
    Wie kann die Entwicklung und Umsetzung beschleunigt werden? Welche Art von Prototyp ist der Geeignete?
  4. Markteinführung
    Wie kann das Produkt/die Dienstleistung gewinnbringend vermarktet werden? Welche Kanäle sollten bedient werden?
  5. Nachsorge
    Wie können die MitarbeiterInnen für den weiteren Verlauf bestmöglich geschult werden? Welche Schritte sind als Folgemaßnahmen nötig, um den Erfolg des Produkts maximal zu halten?

Das sind die Vorteile von Innovation as a Service

Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen manchmal die Ressourcen, um konstant an der eigenen Innovationskraft zu arbeiten. Den Überblick über alle relevanten Marktentwicklungen und Innovationspotenziale zu behalten, erweist sich für Einzelpersonen oft als kaum bewältigbare Herkulesaufgabe. Dies gilt besonders im Hinblick auf die rasante Transformation der Technologie-Märkte. Und manchmal gibt es einfach mehr Projekte, die parallel gehör finden müssen, als MitarbeiterInnen vorhanden sind. Genauso gelangen aber auch Großkonzerne häufig an den Punkt, an dem sich ein gezieltes Innovationsmanagement über viele Ebenen hinweg nur schwerlich realisieren lässt. Oftmals reicht ganz einfach der eigene Kontext nicht aus und es wird Wissenstransfer aus anderen Branchen benötigt.  

Genau in solchen Situationen ist Service as a Innovation von großem Vorteil für Unternehmen. Mit der Expertise und Ressourceneffizienz der externen BeraterInnen kann das Innovationsmanagement restauriert werden. Neue Agilität erzeugt frischen speed to value. Service as a Innovation ist ein flexibler Service, der individuell an den Stellen ansetzt, an denen auch wirklich Bedarf besteht. Das Ergebnis ist ein funktionierendes Produkt, das über den gesamten Weg des Developments und der Service Delivery betreut und gelenkt wird. MitarbeiterInnen erhalten so nicht nur die Chance, ihre Ressourcen effizient einzusetzen. Ein Unternehmen erhält ebenfalls das Know-how gezielt den eigenen Markterfolg steuern und böse Überraschungen können durch die eingehende Planung umschifft werden. Aber auch langfristig gesehen profitieren Unternehmen von SAAI. Z. B. durch die Schulung der MitarbeiterInnen in der weiteren Handhabung. Service as a Innovation kann somit auch zu einer agileren Handlungsfähigkeit und verbessertem Monitoring durch die eigenen MitarbeiterInnen beitragen.

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